Galerie Crystal Ball

ALG # 1 – Agency of Lonely Gloves

Vernissage am Fr. 12. Februar 2016 um 19 Uhr
mit einer Performance von Lydia Karstadt

Agency of Lonely Gloves, Crystal Ball Gallery
Blauer Handschuh, Berlin 2015

Die Agentur für einsame Handschuhe ist ein pataphysisches Projekt für die Wintersaison 1015/16. Wenn Sie Ihren Handschuh verloren haben oder einen der beiden vermissen dann schauen Sie doch in der Agentur vorbei, vielleicht finden Sie die vermisste Hälfte ihres getrennten Paares in unserer stetig wachsenden Sammlung. Die Agentur der einsamen Handschuhe wird in ihrer Dauer für Performances und Aktionen benutzt, und versteht sich als kommunikatives Labor welches den Verlust und das Finden in unserem Leben fokussiert. ALG # 1 wird mit einer Gesangsperformance von Lydia Karstadt eröffnet. Die Ausstellung wird kuratiert von Manfred Kirschner. Mit Chrizzi Heinen, Dr. Ulrike Wilkens, Lydia Karstadt, Caroline Keel, Manfred Kirschner, Bettina Lerche, Thilo Staudt und weiteren Künstlern. Bitte beachten Sie dafür veränderte Öffnungszeiten: Do & Fr: 14-19 Uhr und natürlich wie immer auch nach Vereinbarung.


Manfred Kirschner/ Lothar Lambert – l'art et c(h)ampagne

Vernissage am Sa. 19. Dezember um 14 – 22 Uhr bis 10.01.2016

Nach einem erfolgreichen Jahr 2015 haben wir gleich zwei Ausstellungen als Zugabe.
Crystal Ball zeigt mit l´art et c(h)ampagne: Malerei von Lothar Lambert, der untergegangenen Insel Westberlins, sowie die neuen Collagen von Manfred Kirschner, beide zusammen als Weihnachts-Spezial.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Vernissage mit Performance, Musik und Kuchen
Am Sonnabend dem 19. Dezember von 14 – 22 Uhr, bis 10. Januar 2016.


Lothar Lambert – Lolas Pinsel Strich

1.11. – 29.11.2015
Ausstellungseröffnung am So. 1. November um 16 Uhr

Lothar Lambert Galerie Crystal Ball Berlin
Nr.1100, Lothar Lambert, 1996

Lothar Lambert wird im November in der Galerie Crystal Ball  und der Pension Berlin zu Gast sein. Wir freuen uns sehr darauf! Lothar Lamberts malerisches Werk ist ebenso umfangreich wie sein filmisches. Das besondere Interesse des Künstlers gilt hier auch Portraits und Bildern von Menschen, die er in temporeicher, intensiver Arbeitsweise in dichter Abfolge produziert. Ein sensibel reagierender Gestus, des Künstlers schafft dabei mit spontanem Strich eine intutive und expressive Malerei. Aus einem reichen Fundus zeigen wir exklusiv eine Auswahl an Papierarbeiten und Malereien auf Leinwand in der Galerie, sowie vier Filme des Künstlers in der Pension Berlin, mit der wir für diese Präsentation zusammenarbeiten. Jeweils donnerstags laufen die Filme im Programm der Pension Berlin, die wenige Meter vom Ausstellungsraum entfernt ist, in Anwesenheit des Regisseurs.


„König des Berliner Underground“, „Warhol von der Spree“, „poor man´s Fassbinder“, die Etiketten sind ebenso zahlreich wie seine Filme auf der Berlinale, siebzehn aus einem Gesamtwerk von fast vierzig Filmen bislang. Und er filmt sie immer noch, die Nöte, besonders die sexuellen, und die kleinen Geschichten des Lebens am Rande der Gesellschaft, die Anderen, die Transvestiten, die Migranten, die Prostituierten, die Verrückten im Westberliner Biotop.


Lothar Lamberts Filme sind Trash-Kultur, aber sie zeigen uns auch die großen Geschichten von der Liebe, dem Leben, der Freiheit, die im Verborgenen wächst – nackt und unverblümt.

Im Salon-Kino laufen jeweils donnerstags um 19 Uhr in der Pension Berlin der Schönleinstraße 33, Kreuzberg:
5.11.: Ein Schuss Sehnsucht, 1973
12.11.: Die Alptraumfrau, 1980
19.11.: Fucking City, 1981
26.11.: In Hassliebe Lola, 1995

Lothar Lambert

Crystal Ball – Art Weak

25.9. – 15.10.2015

Kunst Schwache Galerie Kristallkugel Berlin
Art Weak – Installation (Detail)

Art Weak präsentiert kostenlos eine Kunstsammlung aus dem Archiv der letzten 8 Jahre. Art Weak startet kurz nach Dem Ende der Art Week Berlin. Mit Art Weak weist die Crystal Ball Galerie auf ihre Position im Vergleich zu anderen Galerieräumen hin. Finanzielle Schwäche, ein kleinerer Raum oder Personalmangel stellen nach Meinung der Kuratoren keine Abweichung von „offizieller“ Kunst dar. Es gibt kein Hindernis, innovative, Kunst zu präsentieren, wie etablierte Aussteller vielleicht suggerieren möchten. Die Ein- und Ausschlussstrategien des sogenannten Turbo-Kapitalkunstsystems werden transparenter und unsympatischer. Ein hierarchisches Procedere zu akzeptieren und sich an dieses unmoralische Regiment zu halten, ist für uns, wie viele Andere kein hehres Ziel. Aus dieser Trennung enstand eine neue Bewegung, in der sie sich Ausstellungsräume freiwillig „Projekträume“ oder „Off“-Spaces nennen. Ausgeschaltete Räume also. Sogar das Wort Galerie zu verwenden ist in Misskredit geraten. Selbst große etablierte Galerien eröffnen nun ironischerweise sogenannte Projekträume, um an der „Off Szene“ teilzunehmen. Ob dies eine vermittelnde Geste ist, wird der Zuschauer entscheiden. Aber auch in diesem Netzwerk ist Crystal Ball anders, wenn sie sagt: „Wir sind nicht OFF, wir sind hier!“ Nicht Underground, nicht Mainstream, keine weitere Schublade. Wir sind nicht bereit, diese Kategorien anzunehmen. Wir übernehmen unsere Verantwortung und arbeiten an der Gegenwart und präsentieren Kunst.

Kunst Schwache Kristallkugel Galerie
Art Weak in der Crystal Ball Gallery, Sept. 2015

Art Weak kuratiert von Lydia Karstadt

Crystal Ball – Baustellenflohmarkt

The legendary summer: Crystal Ball Baustellenflohmarkt – fashion & music –
Am Sonnabend, 15. August 2015 von 12 bis 24 Uhr
mit Berit, Betty, Caroline, Frank, Igor, Baustelle, Manfred, Tuddl und vielen weiteren…

Crystal Ball Baustellenflohmarkt

Schließlich, nach einigen Monaten mit unserer faszinierenden sich veränderenden Installation vor der Galerie möchten wir die Bausstelle nachträglich würdigen. Sie sind eingeladen zu unserer Baustellenflohmarkt Performance.

Crystal Ball Baustelle
Würdigung der Baustelle

Christoph Hegemann – Geschöpfte

Vernissage am 17. Juli 2015 um 19 Uhr
Finissage mit Kuchen und Musik am So. 9. August, 14-19 Uhr

Alles nur geschöpft, Christoph Hegemann

Christoph Hegemanns skulpturales Werk besitzt eine seltene Diversität und vieldeutige Aura. Die Figur ist bei ihm einerseits urspüngliche Form und gleichzeitig auch Erinnerung. Die Synthese dieser eigentlich gegensätzlichen Aspekte in den Arbeiten des Künstlers stellen eine einzigartige Position dar. Die Sujets der Skulpturen und deren Titel sind poetisch, eigenwillig und ihre Auswahl ist liebevoll erarbeitet. Seit den 90iger Jahren arbeitet Christoph Hegemann mit der verlorenen Form. Die Steuerung des Arbeitsprozesses, bei dem man eine originäre Negativform in der Erde erstellt und die Figuren direkt im Sand ausgegossen werden, arbeitet ebenfalls mit dem Mittel einer Gegensätzlichkeit des Zufalls. Dichte und Konsistenz des Erdgrundes, Pflanzenteile, irdene Fragmente und Sedimente spielen hinein und kreieren eine einmalige rätselhafte Form. Die ästhetische Sensibilität des irdenen Materials, welche wie ein durch Altern und Erosion gebildetes Äußeres erscheint, verleiht dem Objekt eine schon mythische Präsenz, die auf etwas Vergangenes und nicht Sichtbares hinweist.


Fuck Your Selfie! #1 – Portraitsalon

We paint your cubistic/ dadaistic/ expressionistic portrait !

We paint your cubistic/ dadaistic/ expressionistic portrait !
Ausstellungseröffnung mit Kunstaktion – Künstler der Galerien
am 21. Juni 2015 um 16 Uhr

besuchen Sie den Portraitservice bis 26. Juni:  täglich 16-20 Uhr
am Freitag, 26. Juni bis 22 Uhr, letzer Tag mit großen Portrait Zirkus!

FYS – Edition#1

Vergessen Sie Selfies! Für dieses Projekt verwandelt sich Crystal Ball in ein Künstler Studio und bietet den Besuchern einen außergewöhnlichen Portraitservice an. Die teilnehmenden Künstler der Aktion fertigen auf Anfrage individuell gestaltete Portraits der Besucher in verschiedenen Stilrichtungen an. Die fünftägige Aktion wird kuratiert von Julia Psilitelis und Manfred Kirschner und zeigt die Arbeiten von Künstler/innen wie: Ionana Alexe, Jim Avignon, Kolja Burmester, Françoise Cactus, Elke Graalfs, Maike Hartwig, Mareike Hube,  Lydia Karstadt, Vera Kino, Berit Schneider, Veronika Schumacher, Juwelia St. St., Annette Stemmann, Heike Walter, Gisela Wrede und weiteren.


Die Fassbinder-Jahre – Pension Berlin

Achtung: Crystal Ball featuring Pension BeDie Fassbinder-Jahre – Ausstellungseröffnung der Installation „Planet Fassbinder“ in der Pension Berlin, Schönleinstraße 33 am Sa. 30. Mai 2015 um 20 Uhr

Die Fassbinder Jahre

Das China-Restaurant „Hongkong“ in der Münchner Tengstraße gibt es immer noch. Gleich im Anschluss zu den Dreharbeiten von „Baal“ hatten sie 1970 geheiratet und dort gefeiert. Eine Freundschaft fürs Leben, auch nach der Scheidung zwei Jahre später, Rainers Geburtstag stets zusammen gefeiert. „Dann heirate ich eben ein Schwulen“ hatte sie einmal einem Journalisten gesagt.
Ingrid Fassbinder (so steht es in ihrem Pass) lebt seit den siebziger Jahren in Paris als Ingrid Caven.

2015 ist Fassbinder-Jahr: Ausstellungen, Filme, Lesungen, Interviews, Dokumentationen. Ingrid Caven kommt dabei kaum vor. Schade!
Sicher feiert sie aber auch in diesem Jahr, in Paris, seinen Siebzigsten.
Wir feiern auch, in Berlin, am Samstag, den 30. Mai 2015 zeitgleich zur Eröffnung der großen Rainer-Werner-Fassbinder-Ausstellung in der PENSION BERLIN, ab 20 Uhr in der Schönleinstraße 33.


Tom Gefken/ Rainer Weber – Mare Liberum

Vernissage mit Performance der Künstler am Fr. 17. April 2015 um 19 Uhr

Mare Liberum- Tom Gefken und Rainer Weber- Galerie Crystal Ball Berlin
Mare Liberum, Tom Gefken

Die beiden Bremer Künstler thematisieren mit Mare Liberum, dem aus dem 17ten Jahrhundert stammenden Grundsatz für die freiheitliche Nutzung der Weltmeere auch ihren persönlichen künstlerischen Freiheitssinn als Metapher. In heutiger Zeit stehen nun selbst die großen unbezwingbaren Meere, wenngleich zuerst auf kartografischer Ebene vor der Zerteilung und Gliederung in Zonen von Besitztum und Reglements. Wie steht es da mit der künstlerischen Freiheit in einer Zeit der nachgegenwärtigen Kunst? Beide Künstler des Ausstellungsduos beziehen sich unterschiedlich und eröffnen aber ein Zusammenspiel. Tom Gefkens spielerische  Arbeiten kombinieren kunstgeschichtliche Zitate mit bestimmten Präsentationsformen und Materialien zu assoziativen Bildobjekten. Die oft mit Frauenakten bemalten Bildträger sind Fragmente, aus geborstenen Holztransportkisten. Das Bild scheint bei Gefken schon Schiffbruch erlitten zu haben und der „contemporary accident“ ist anschaulich, gleich einer evolutionären Reliquie, hinter Glas bewahrt. Rainer Weber arbeitet in seinen Plastiken mit einer fundamentalen Gleichsetzung der Materialien und dem motivischen Ziel einer zweckfreien Form. Fundstücke wie Folien, Armierungen und Bauabfälle aus Zement, Metall und Plastik betoniert und verabeitet Weber zusammen und synthetisiert damit unvernüftige Objekte. Die Arbeiten haben eine Ausstrahlung von Autonomie und Leichtigkeit, die sich in ihrer antifunktionalen Strategie begründet. In Mare Liberum erscheint eine freiheitliche Aura der Kunst nach dem „Unfall der Gegenwart“.Zur Eröffnung der Ausstellung werden die Künstler den Besuchern auf Wunsch exklusive Kugelschreiber Tätowierungen anfertigen.


Crystal Ball Berlin